Geschichte


Die Stadt
Aus einem römischen Kastell, das in der großen Flussbiegung erbaut wurde, entstand der Name dieses Stadtteils (Princastellum). Im 13. Jahrhundert wurde Bernkastel befestigt und weiter ausgebaut. Mit den vielen kleinen Gassen, den filigran verzierten Fachwerkhäusern und der Burg Landshut hat sich Bernkastel sein mittelalterliches Flair bis heute bewahrt.
Auf der linken Flussseite findet man den Ortsteil Kues, der als einer der ersten menschlichen Ansiedelungen im Moseltal gilt. Zudem ist Kues die Geburtsstadt des Gelehrten Nicolaus Krebs (Cusanus), der die Geschichte der Stadt maßgeblich geprägt hat. In den frühen Jahren der Stadt waren hier hauptsächlich Winzer, Bauern und Fischer ansässig. Das Bild wandelte sich nach dem Bau der Eisenbahnstrecke zwischen Bullay und Trier im Jahr 1880. Entlang des Flusses wurden wunderschöne moselländische Bauwerke errichtet, wie das Altenheim Cusanusstift, der Bahnhof und das Moselkrankenhaus.
Im Jahr 1904 wurden Bernkastel und Kues zusammengeführt, und wenig später wurden beide Ortsteile mit einer Brücke verbunden.

Die Burg
Der erste nachweisliche Besitzer war Adalbero, Sohn vom Grafen Wilhelm von Luxemburg. Erzbischof  Poppo zerstörte die Burg im Jahre 1017 in der großen Moselfehde.
Im Jahr 1277 begann der Erzbischof Heinrich II. von Vinstingen mit dem Bau der Burg und der Befestigung der Stadt. Drei Jahre später erwarb er die Rechte und Güter dieser Region. Boemund I., Nachfolger Heinrichs II., vergrößert Burg, Stadt und Befestigungen. 1291 erhielt Bernkastel (Berencastel) vom König Rudolf von Habsburg die Stadtrechte. Im Jahr 1505 wurde die Burg erstmals schriftlich Landshut genannt. Aufgrund der nachfolgenden Kriege wurde die Burg immer wieder besetzt, bis sie im Winter 1692 durch einen Brand zerstört wurde. Bis heute wurde Sie nicht wieder errichtet.